36.000 Euro Schulden

Foto: RR

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 Heute.at berichtet von 90.000 Spielsüchtigen in Österreich. Von denen jeder durchschnittlich 36.000 Euro Schulden hat. Um diese Schulden zu bezahlen und die Sucht weiter finanzieren zu können, greifen immer mehr Spielsüchtige zu kriminellen Methoden:

Eine Mutter die rund eine Million Euro von Firmenkonten auf Privatkonten überweist, um die Schulden ihrer Zwillingssöhne bei den Kredithaienzu bezahlen. Ein Gerichtsvollzieher , der das eingetriebene Geld anstatt dem Staat zu geben, lieber in Glücksspielautomaten steckt. Ein 35-jähriger erpresste eine gute Freundin mit angeblichen Sex-Fotos. 23.000 Euro musste die junge Frau dem Spielsüchtigen geben, damit der zweifache Vater seine Spielschulden bezahlen kann. Eine Frau in Kärnten erfindet einen Überfall auf ihre Tankstelle. Sie behauptet 17.500 Euro wären gestohlen worden. Bei der Einvernahme gibt sie schließlich zu, das Geld selbst gestohlen zu haben, um ihre Spielsucht zu finanzieren.

40 % der Spielsüchtigen verlieren ihren Lebenspartner und 80 % verschulden sich für den Rest ihres Lebens. 68 % der Verwandten und Bekannten von Spielsüchtigen sind direkt von der Sucht und Spielschulden betroffen, auch wenn sie selbst nie einen Fuß in ein Spiellokal gesetzt haben.

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